CHAMPIONSHIP REPORT
The Final Sunshine

Alles war neu: die ausgefallenen Teamnamen, die Regeln, das gesamte Konzept – und niemand wusste zu Beginn, was sie erwarten würde. Doch es kam, wie versprochen: Superstars. Zukunftsdiamanten. Highlights ohne Ende.
Zum krönenden Abschluss der Saison, übersiedelte die Sunshine Hockey League für das Halbfinale & Finale in die Heidi Horten Arena nach Klagenfurt. Dort setzten sich die Favoriten aus dem Grunddurchgang, #1 Slovenian Rams und #2 Lendhafen Seelöwen klar und souverän gegen die dritt- und viertplatzierten Teams – EC Hyänen Hockey und HC Krocha powered by Haslmaier– durch.
Damit stand das Traumfinale fest: Die beiden besten Teams der Liga trafen erneut aufeinander – zugleich auf emotionaler Ebene das erneute WM-Rematch Österreich gegen Slowenien. Bereits im Grunddurchgang an Spieltag #5 war es ein Duell der Extraklasse. Ein High-Scoring-Match verzauberte 40 Minuten lang die Zuseher in der knackevollen Ferlacher Eishalle und brachte den Rams mit einem 10:7 den Sieg und die Tabellenführung.
Somit waren die Erwartungen am 25. Juli 2025 so hoch wie noch nie zuvor in dieser Saison. Das letzte Spiel – und dann auch noch in der Heidi-Horten-Arena, dem „Wohnzimmer" einiger Cracks der Lendhafen Seelöwen – sorgte folgerichtig für einen neuen Zuschauerrekord in der Geschichte der Sunshine Hockey League.
Für den großen Showdown wurden die Regeln nochmals nachgeschärft: Gespielt wurden 3 × 15 Minuten, dazu die Hot Minute in jedem Drittel als unberechenbares Überraschungselement – niemand wusste, wann sie tatsächlich zuschlagen würde.
Ein heißer Sommertag, eine lustige, leicht nervöse Atmosphäre und die Vorfreude auf einen echten Eishockey-Leckerbissen prägten die Stunden vor Spielbeginn. Viele sahen trotz Niederlage im Grunddurchgang die Hausherren vom Lendhafen als Favoriten– doch es kam ganz anders.
Denn wie bereits in der restlichen Saison präsentierten die Rams zwei sehr starke, eingespielte Linien die von Anfang an die Zügeln in die Hand nommen. Und so kam es auch, dass die grüne Scoring-Maschine vom Loibl durch R. Kapel, N. Simšič und B. Tomaževič eiskalt auf eine 3:0 Führung stellte.
Spätestens jetzt war spürbar, wie sehr sich das Publikum einen Sieg der Lokalmatadoren wünschte. Die Halle wurde laut, das türkise Starensemble von den Rängen nach vorne gepeitscht – und das Finale nahm endgültig Fahrt auf.
Die Seelöwen starteten eine packende Aufholjagd: Tore von Topscorer Peter Schneider, ein Hattrick von Red-Wings-Stürmer Marco Kasper, inklusive dem Tor der Saison – einem Michigan Goal, das Mitspieler und Fans förmlich explodieren ließ – sorgten für den 4:4-Ausgleich kurz vor Schluss. Alle warteten auf die erste Overtime der gesamten Saison…. ausgerechnet im Finale.
Denn wie schon die gesamte Saison über lieferten die Seelöwen auch im finalen Showdown alles, was das Eishockeyherz begehrt. Es entwickelte sich ein Herzschlag-Finish:
Nach einem traumhaften Pass von Finn Van Ee tauchte Bernd Wolf rund 30 Sekunden vor Schluss völlig frei vor dem Tor der Rams auf – mit der riesigen Chance, die Seelöwen zum ersten Titel ihrer Vereinsgeschichte zu schießen.
Doch Gregor Koblar hatte andere Pläne.
Nach einer Glanzparade von Rams-Schlussmann Luka Kolin schalteten die Slowenen blitzschnell um. Der Gegenstoß folgte prompt – und 23 Sekunden vor Spielende erzielte Gregor Koblar das Game-Winning-Goal für die grüne Scoring-Maschine.
Damit krönten sich die Slovenian Rams zum allerersten Champion der Sunshine Hockey League 2025.
Wir bedanken uns bei allen Spielern und vorallem Mithelfern für diesen grandiosen Auftakt und gratulieren den Slovenian Rams zum Titel und damit allerersten Champion der Sunshine Hockey League!
So verabschiedete sich die Sunshine Hockey League in ihre wohlverdiente Winterruhe. Doch eines ist sicher: Der Tag wird kommen, an dem die Sonne wieder aufgeht.
See you at the next Sunrise 2026!



















