SEASON RECAP 2025

Es war ein wunderschöner Sonnenaufgang in der südlichsten Gemeinde Österreichs, als am 30. Mai 2025 die Türen zur Sunshine Hockey League erstmals geöffnet wurden. Der Takt war klar vorgegeben: Acht Teams mit Cracks aus Österreichs Top-Ligen sowie von internationalen Spitzenklubs aus der Schweiz, Deutschland, Schweden und selbstverständlich auch Nordamerika, kämpften in sieben Grunddurchgangsspielen um den Einzug in die Playoffs – bis hin zum großen Finale, in dem schließlich ein Team zum ersten Mal in seiner Geschichte die Sunshine Trophy stemmen durfte.

8 Teams, 4 Spiele, 7 Stunden Showtime – ein sommerliches Eishockeyfest war angerichtet. Ab Spieltag 1 folgten zahlreiche Fans, Experten und Hockeyliebhaber dem Ruf zur freitäglichen Vorführung im „Eiskasten" von Ferlach.

Die Eröffnung mit einem Doppelpack von Lukas Haudum, hartumkämpfte Siege der Außenseiter, der Auftritt von NHL-Export Marco Kasper, verschiedenste Rivalenduelle – vom Kärntner Derby über das Rotjacken-Duell „Jung gegen Alt", dem WM-Rematch Österreich - Slovenien, bis hin zum Brüderduell Felix vs. Alex Maxa – sowie der dramatische Kampf um die Playoffplätze prägten die Saison.

Die sieben Spieltage, mit durchschnittlich 56 Toren, erzählten jeweils ihre eigene Geschichte voller Highlights, Gesprächsstoff und unverkennbarem Sunshine-Spirit. Es war ein Eishockeyspektakel, das niemand erwartet und niemand verpassen wollte.

Die größten Highlights

  • LiWo Druck Lightning gewinnen nur ein einziges Spiel – und schlagen dabei als einziges Team der Liga ausgerechnet die späteren Champions Slovenian Rams.
  • EC Hyänen Hockey, bestehend aus vielen VSV-Nachwuchshoffnungen und Cracks der Kärntner Liga, wird zum größten Überraschungsteam und schafft den Einzug ins Halbfinale.
  • Lokalmatador Sandro Seifried, eine Legende der Kärntner Liga, entpuppt sich zwischen den ICE-Cracks als Scoring-Maschine der KUSS & KUSS Kings.
  • Die hochgehandelten Milk Fit Adler verschlafen den Saisonstart und verpassen trotz namhaftem Kader die Playoffs.
  • Das Michigan Goal von Marco Kasper im Finale gleicht einem Hollywood-Drehbuch.
  • Die Slovenian Rams liefern eine Torgala nach der anderen, schaffen den großen Coup und gewinnen das Finale gegen die Stars vom Lendhafen.

Die Playoffs & das große Finale

Zum Halbfinale zog der gesamte Tross in die Heidi Horten Arena nach Klagenfurt. Dort setzten sich die Favoriten Lendhafen Seelöwen und Slovenian Rams klar und souverän gegen die dritt- und viertplatzierten Teams des Grunddurchgangs – EC Hyänen Hockey und HC Krocha – durch.

Damit stand das Traumfinale fest: Die beiden besten Teams der Liga trafen aufeinander – zugleich auf emotionaler Ebene das erneute WM-Rematch Österreich gegen Slowenien.

Die Halle war gut gefüllt, viele hofften auf den Sieg der Lokalmatadoren vom Lendhafen. Doch es kam anders: Die grüne Scoring-Maschine vom Loibl stellte durch R.Kapel, N.Simsic und B.Tomazevic rasch auf 3:0.

Doch – wie schon die gesamte Saison über – lieferten die Seelöwen auch im finalen Showdown alles was das Eishockeyherz begehrt. Die Seelöwen starteten eine packende Aufholjagd: Tore von Topscorer Peter Schneider, ein Hattrick von Red-Wings-Stürmer Marco Kasper, inklusive dem Tor der Saison – einem Michigan Goal, das Mitspieler und Fans förmlich explodieren ließ – sorgten für den 4:4-Ausgleich kurz vor Schluss. Alle warteten auf die erste Overtime der gesamten Saison, ausgerechnet im Finale.

Doch Gregor Koblar hatte andere Pläne: Nach einer Glanzparade von Rams-Goalie Luka Kolin setzte er zum Gegenstoß an und erzielte 23 Sekunden vor Ende das Game-Winning-Goal.

Damit holten sich die Slovenian Rams den Titel der Sunshine Hockey League 2025.

Alles war neu: die ausgefallenen Teamnamen, die Regeln, das gesamte Konzept – und niemand wusste zu Beginn, was sie erwarten würde. Doch es kam, wie versprochen: Superstars. Zukunftsdiamanten. Highlights ohne Ende.

So verabschiedete sich die Sunshine Hockey League in ihre wohlverdiente Winterruhe. Doch eines ist sicher: Der Tag wird kommen, an dem die Sonne wieder aufgeht.

See you at the next Sunrise 2026!